Xenia Schüßler

Dipl.-Juristin

Verkehrsrecht

 

 Die Klassiker im Verkehrsrecht sind ein Verkehrsunfall oder ein Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit. Aber auch hier gibt es zahlreiche weitere Facetten.

 

Im Verkehrszivilrecht geht es nicht nur die Unfallregulierung (Sachschäden) und Schmerzensgeldansprüche, sondern auch um Verdienstausfall-, Nutzungsausfall- und Haushaltsführungsschäden.

Bei Ordnungswidrigkeiten wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlicht- oder Abstandsverstößen, Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt, Missachtung der Vorfahrt und Trunkenheitsfahrten kann der Betroffene nur mit anwaltlicher Vertretung Akteneinsicht erhalten.

 

Das Verkehrsverwaltungsrecht befasst sich mit der Erteilung und Entziehung der Fahrerlaubnis, in diesem Zusammenhang geht es auch um die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) oder Fahrtenbuchauflagen.

 

Den Abschluss bildet das Verkehrsstrafrecht. Hierbei geht es unter anderem um Alkohol und Drogen am Steuer, Fahren ohne Führerschein oder Haftpflichtversicherungsschutz, Nötigung, fahrlässige Körperverletzung oder unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.

 

 Fazit: Selbst bei einfachsten oder eigentlich eindeutigen Sachverhalten ist die Hinzuziehung eines Anwalts ratsam. Die gegnerische Versicherung hat nichts zu verschenken und weist nicht auf alle möglichen Ansprüche hin.